Klimaschutz

„Eine wichtige Größe bei der Klimaveränderung ist die CO2 Emission, die bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern entsteht. NTS hat z.B. eine Anlage konzipiert, welche den Energiebedarf von 30.000 Haushalten oder 70.000 Menschen abdecken würde. 
Durch Einsatz einer 120 GWh Anlage mit unserer Technik könnten je aap Crosswindanlage 102.720 Tonnen CO2, 108,9 Tonnen SO2-Äquivalent, 68,3 Tonnen NOx und 3.312 Kilogramm Staub / Flugasche vermieden werden. 
(Quelle: Schadstoffrechner des Bundesverbandes Windenergie)


Mit der Zunahme des Energiebedarfs weltweit, werden auch die Anforderungen der Energieerzeuger an den Umweltschutz immer anspruchsvoller. 
Allein mit der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und dem Bekenntnis zu einem umweltbewussten Verhalten ist es jedoch nicht getan. Ebenso wichtig ist es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine optimale Berücksichtigung der Umweltaspekte bei den Betriebsabläufen gewährleisten. NTS hat deshalb schon von Anbeginn der Geschäftsgründung ein umfassendes Nachhaltigkeits- und Umweltmanagementsystem integriert und auch im Credo seine feste Absicht bekundet, den aktiven Klima-, Natur-, Umwelt-, und Artenschutz als strategische Aufgabe im Unternehmen zu verankern. Jährliche Audits werden darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass wir uns stetig verbessern.

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Bewertung


„CO2 ist das mengenmäßig bedeutsamste Treibhausgas, daher kann seine Konzentration in 
der Atmosphäre als Indikator für den anthropogenen Treibhauseffekt genutzt werden. Die atmosphärische CO2-Konzentration ist seit 1750 um etwa 36 % gestiegen und hat einen Wert von rund 387 ppm (im Jahr 2009) erreicht. Die gegenwärtige CO2-Konzentration wurde in den vergangenen 650 000 Jahren (180-300 ppm) nicht erreicht. Die derzeitige jährliche Anstiegsrate ist die höchste der letzten 20 000 Jahre. Die globalen CO2-Emissonen stellen etwa 75 % der gesamten Treibhausgasemissionen (in CO2-Äquivalenten) dar, wobei der Hauptanteil auf Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückzuführen ist (siehe Indikator „CO2-Emissionen nach Quellkategorien“). Die Zunahme der CO2-Konzentration der letzten Dekade hat sich gegenüber vorangegangenen Dekaden deutlich erhöht. Während die mittlere Wachstumsrate im Zeitraum 1960 – 2005 noch 1,4 ppm/Jahr betrug, erreichte sie in der letzten Dekade (1996 – 2005) 1,9 ppm/Jahr. Seit 1958 ist dieser Trend durch regelmäßige Messungen auf dem MaunaLoa auf Hawaii belegt. Auch die Messungen an den Stationen des Umweltbundesamtes (UBA), zum Beispiel an der Messstelle Schauinsland, zeigen diesen Trend.

Bedeutung


Die steigende CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre ist eine Hauptursache für den anthropogenen Treibhauseffekt. 
Um eine gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems zu verhindern, ist es erforderlich, die globale Temperaturerhöhung langfristig auf etwa 2°C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Dieses Ziel kann mit einer 50 %igen Wahrscheinlichkeit erreicht werden, wenn es gelingt, die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre bei 450 ppm CO2-Äquivalenten (einschließlich des Nettoeffekts aller anthropogener Antriebsfaktoren, auch der abkühlenden) zu stabilisieren. Damit das 2° C-Ziel mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 75 % erreicht wird, ist eine Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre unterhalb von 400 ppm CO2-Äquivalenten notwendig. Die beste Schätzung der gesamten CO2-Äquivalent-Konzentration einschließlich des Nettoeffekts aller anthropogener Antriebsfaktoren – auch der abkühlenden wie beispielsweise durch Aerosole - liegt im Jahr 2005 bei 375 ppm. Um eine derartige Stabilisierung zu erreichen, müssen die globalen Treibhausgasemissionen spätestens im Zeitraum 2015 - 2020 gestoppt werden und anschließend bis zum Jahr 2050 um mehr als 50 % gegenüber 1990 sinken. Langfristig dürfen sie dann auch dieses Niveau nicht wieder überschreiten. Es müssen deutliche Minderungen nicht nur von Kohlendioxid, sondern auch der anderen Treibhausgase und indirekt klimawirksamer Stoffe erfolgen.


Auf der Basis einer fairen Lastenteilung müssen die Treibhausgasemissionen der Industrieländer um 80 % bis 2050 gegenüber 1990 gesenkt werden, um so zu der globalen Minderung der Treibhausgase von durchschnittlich 50 % gegenüber dem Werten von 1990 beizutragen.

Globale Klimaänderungen in den letzten 100 Jahren


In den letzten 100 Jahren (1906 - 2005) ist die globale mittlere Oberflächentemperatur
um 0,74 (+/-0,18) °C angestiegen. Der Erwärmungstrend hat sich in den letzten Jahrzehnten verschärft. Elf der letzten zwölf Jahre zählen zu den zwölf wärmsten Jahren seit 1861, dem Beginn systematischer weltweiter Temperaturmessungen.
Der Meeresspiegelanstieg und das Abschmelzen von Gletschern und Eiskappen haben sich beschleunigt. In den Jahren von 1961 bis 2003 stieg der Meeresspiegel weltweit jährlich um etwa 1,8 (+/-0,5) mm. Diese Rate erhöhte sich zwischen 1993 und 2003 auf jährlich 3,1 (+/-0,7) mm.
Klimaänderungen betreffen ganze Kontinente und Meeresbecken.
Die durchschnittlichen Temperaturen in der Arktis stiegen in den letzten 100 Jahren fast doppelt so schnell wie im globalen Mittel. Satellitendaten seit 1978 zeigen, dass die durchschnittliche jährliche Ausdehnung des arktischen Meereises um 2,7 (+/-0,6) % pro Jahrzehnt geschrumpft ist. Die Abnahme im Sommer betrug sogar 7,4 (+/-2,4) % pro Jahrzehnt.
Beobachtungen seit 1961 zeigen, dass die durchschnittliche Temperatur des Weltozeans bis in Tiefen von mindestens 3 000 m angestiegen ist.
Gebirgsgletscher und Schneebedeckung haben im Mittel in beiden Hemisphären abgenommen.
Der Grönländische Eisschild zeigt Eismassenverluste, die durch Abschmelzprozesse bedingt sind. 

Zu erwartende Klimaänderungen bis 2100


Der anthropogene Treibhauseffekt verursacht Veränderungen im Klimasystem, deren Ausmaße und Auswirkungen wegen der vielfältigen komplexen Wechselwirkungen für die Zukunft nur durch Modellrechnungen nachgebildet werden können. Aus Szenarienrechnungen lassen sich folgende mögliche zu erwartende globale Klimaänderungen für das 21. Jahrhunderts ableiten:
Bis zum Jahr 2100 wird je nach Szenario von einem mittleren globalen Temperaturanstieg zwischen 1,8 (Schwankungsbreite von 1,1 – 2,9) und 4,0 (Schwankungsbreite von 2,4 – 6,4)°C ausgegangen.
Werden die Treibhausgasemissionen nicht verringert, ist eine Erwärmung um 0,2°C pro Dekade für die nächsten 30 Jahre sehr wahrscheinlich.
Selbst bei einer Stabilisierung der Treibhausgaskonzentrationen bis 2100 wird sich das Klima über das 21. Jahrhundert hinaus ändern und insbesondere der Meeresspiegel weiter steigen.
Beim Meeresspiegel wird für ein niedrigeres Szenario von einem Anstieg zwischen 18 und 38 cm und für ein höheres Szenario zwischen 26 und 59 cm ausgegangen. Diese berücksichtigen jedoch noch nicht die polare Eisdynamik und Unsicherheiten in den Klima-Kohlenstoffkreislauf-Rückkopplungen.
Für meteorologische Extremereignisse werden auch im 21. Jahrhundert Veränderungen in ihrer Stärke und Häufigkeit erwartet. 
Aussagen zu regionalen Auswirkungen sind schwieriger und mit größeren Unsicherheiten behaftet. 
Aus Szenarienrechnungen werden für Europa folgende wesentliche Klimaänderungen abgeleitet: 
Mittlere Temperaturzunahmen von 1990 bis 2100 um 2-6,3°C, wobei die Erwärmung in Südeuropa (Spanien, Italien, Griechenland) und Nordosteuropa (Finnland, Westen Russlands) am stärksten ausfällt;
Zunahme heißer Sommer, besonders in Südeuropa;
Die Winter werden sich weiterhin schneller als die Sommer erwärmen (mit Ausnahme von Südeuropa);
Weit verbreitete Zunahme der Niederschläge um 1–2 % pro Jahrzehnt in Nordosteuropa bei gleichzeitiger möglicher Abnahme der Niederschläge in Südeuropa um bis zu 1 % pro Jahrzehnt. Im Sommer sind die Unterschiede zwischen Nord und Süd besonders ausgeprägt (Nordosteuropa: bis zu +2 % pro Jahrzehnt, Südeuropa: bis zu –5 % pro Jahrzehnt).


Zur Einschätzung möglicher künftiger Klimaentwicklungen in Deutschland werden vom UBA regionale Klimamodelle genutzt. Aus diesen Modellen lassen sich bis 2100 folgende mögliche Entwicklungen für das Klima in Deutschland ableiten: 
Eine rasche Erwärmung für Deutschland ist sehr wahrscheinlich. Diesen Rechnungen zufolge ist je nach verwendetem Emissionsszenario gegenüber dem Vergleichszeitraum 1961 bis 1990 bis zum Jahr 2100 eine Erwärmung um 2 bis 3°C sehr wahrscheinlich.
Die Simulationen zeigen für den Jahresniederschlag nur wenig Änderung. Die sommerlichen Niederschläge könnten in Zukunft jedoch großflächig abnehmen.“
Zitat aus: www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de.

Es gibt leider immer noch die weit verbreitete Grundhaltung: „ach ein bißchen wärmer darf es schon noch werden“.
Leider wird dabei übersehen, dass wärmer auch dramatischer bedeutet. Nicht nur, dass die Pole schmelzen und sehr viel Landfläche im wahrsten Sinne des Wortes untergehen werden. 
Viel Schlimmeres ist zu erwarten durch die entstehenden höheren Temperaturdifferenzen der Luft. Je höher die Unterschiede, desto stärker werden die Stürme um den Temperaturausgleich zwischen Äquatorerwärmung und Polabkühlung herbeizuführen. Nach Statistiken von Proclim hat sich die Energie der Wirbelstürme von 1950 bis 2000 nach dem PDI Index (Power Disspation Index) von durchschnittlich 0,4 auf > 0,8 mehr als verdoppelt!

Und nicht nur die Energie der Stürme sondern auch die Häufigkeiten geben Grund zur Sorge. Die Anzahl der Stürme hat sich zwischen 1970 bis 2006 im statistischen Mittel verfünffacht 
› siehe Grafik: Quelle: Umwelt Bundes Amt! ‹

Das mag dann immer noch so manchen desinteressiert lassen. Aber es geht auch an unseren Geldbeute
l. Nach Statistiken der Allianz (Quelle: http://www.bcm-news.de/wp-content/uploads/allianz-rising-costs-of-disaster.jpg) haben sich die Kosten für Umweltkatastrophen, die wir letztendlich alle mittragen, seit 1970 von ca. 2 Milliarden Euro auf ca. 30 Milliarden Euro pro Jahr mehr als verfünfzehnfacht!